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Ich nehme die Wahl an
„Ja ich nehme die Wahl an“, ist der erste Satz, mit dem eine neue „Karriere“ startet und ein Aufstieg beginnt? Er ist auch gleichzeitig so etwas wie eine Vertragsunterschrift, die den Anfang von Arbeit und Ärger, Verantwortung und Belastung, aber auch Freude, Erfolg und manchmal auch Anerkennung einleitet.
„Ja, ich nehme die Wahl an“, ist auch so etwas wie eine Vereidigung, auch wenn dem Gewählten seine Rechte und Pflichten weder grundsätzlich noch detailliert vorgelesen werden oder umfassend bekannt sind. Meistens hat man hier sehr viel Gestaltungsspielraum und kann seine eigenen Vorstellungen verwirklichen. „Ja, ich nehme die Wahl an“, ist also auch der Satz, mit dem die Mitglieder - als Auftrag- und Arbeitgeber“ – den soeben Gewählten ehrenvoll zutrauen, ehrenamtlich zumuten und rechtlich verpflichten, ihre Belange wahrzunehmen. Aber ist das Ehrenamt „umsonst“? Nein, ganz bestimmt nicht!
Zum einen investiert der Ehrenamtliche zwar viel Zeit, eine Menge Arbeit, Kreativität und Engagement in sein Amt und für seinen Verein. Damit schafft er Werte und Produktivität für seinen Verein. Aber zum anderen erhält der Ehrenamtler dafür sehr viel zurück: Gestaltungsmöglichkeiten, Ansehen, Bedeutung, Kontakte und ein riesiges soziales Umfeld; große Gegenleistungen“ Also beste Bezahlung!
„Ja, ich nehme die Wahl an“, mit diesem Satz des Gewählten sind aber auch Hoffnungen und Erwartungen verbunden. Hoffnungen und Erwartungen an alle Vereinsmitglieder, also an seine „Auftrags- und Arbeitgeber“! Erwartungen, nicht alleine vor der Herausforderungen und der vielen Arbeit zu stehen!
Hoffnung auf Unterstützung für seine Verpflichtung und sein Engagement! Viele Ehrenamtliche (Trainerinnen, Vorstandsmitglieder) leisten jede Menge Stunden in der Woche für den Verein. Bei etwas mehr Unterstützung und Verteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern könnte die Belastung des Einzelnen sinnvoll reduziert werden. Dann macht die Arbeit noch mehr Spaß und in einem Team geht doch bekanntlich alles leichter.
Fühlt sich jemand angesprochen? Hast du nicht Lust mit Spaß und Freude an der Vereinsarbeit; daran gemeinsam mit uns etwas zu bewegen und uns zu unterstützen? Für dich – für mich – für andere! Du wirst das Ehrenamt mit neuen Augen sehen und großen, neuen Gefallen anran finden. Die alte Weisheit “Hilf anderen und du hilfst dir selbst“ wird sich 100-prozentig erfüllen. Willkommen als Ehrenamtler! Beste Bezahlung wird zugesichert!
Nachdem einige Posten im Vorstand zum Jahresende vakant geworden waren, haben sich spontan einige Ehrenamtliche bereit erklärt, sich für unseren Verein einzubringen.
Gewählt wurden: Fachwartin „Kunstradfahren“ Verena Aßhauer
Fachwartin „Wanderfahren/Radtouristikfahren“ Heike Richter
Fachwart „BMX“ Carsten Rövenstrunk
Letzte Meldung: Die RSC Wanderfahrer konnten sich in der Bundesligatabelle auf den 3. Platz hinter RV Kiel 1896 und RV Weingarten 1894 qulifizieren. Herzlichen Glückwunsch!

(v.l. Horst Hohmann und Helmuth Bauer bei einer Tasse Cappuccino nach einer Radtour durch Nordhessen)
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