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Felix neuer Vereinsmeister
Die Vereinsmeisterschaft war die erste offizielle Amtshandlung für unsere neue Fachwartin Verena Aßhauer, die ihre schwierige Aufgabe gleichzeitig als Ansagerin und Kampfrichterin zu fungieren gut meisterte. Für die Kinder war es wie in jedem Jahr bei unserer Vereinsmeisterschaft besonders aufregend, weil es nicht um die höchste ausgefahrene Punktzahl geht, sondern um saubere Fahr-weise. Vereinsmeister wird, wer im Verhältnis der aufgestellten zu den ausgefahrenen Punkten den geringsten Abzug hat. So sollen Anfänger und Fortgeschrittene die gleiche Chance haben. Da nicht alle optimal durch ihr Programm kamen, wurde es am Ende wieder richtig spannend.
Nina Langlotz startete etwas zu schwungvoll in ihr Programm, sodass sie gleich bei der ersten Übung, dem Sattellenkerstand in der Wechselrunde, ihr Rad etwas zu schräg legte und stürzte. Außerdem war damit die ganze Übung futsch, wodurch gleich zu Beginn hohe Abzüge kamen. Den Dornenstand traute sich Nina nicht freihändig zu, allerdings konnte die Übung angefasst nicht ge-wertet werden. Nach diesen Anfangsschwierigkeiten zeigte sie den Rest des Fahrprogramms sehr sauber und konnte ihre Bestleistung auf 27,97 Punkte verbessern.
Mit sechs Jahren unsere Jüngste, Emma Richter, zeigte, dass sie schon viel dazu gelernt hatte. Ihr Programm konnte sie gut auswendig und sie zeigte auch die schwierigen Beugestände sehr ordent-lich. Bei den letzten Übungen fuhr sie in der Aufregung die Runden sehr knapp, wodurch dann einige Abzüge zusammen kamen. Mit 17,26 Punkten erreichte auch Emma eine neue Bestleistung.
Als erste Teilnehmerin gestartet, vergaß Hanna Reichmann in der Aufregung den „Start“-Ruf und kurz vor Schluss auch noch zwei Übungen. Der Sattellenkerstand in der Wechselrunde, der eigent-lich super klappt, wurde auch von ihr etwas zu flott angegangen. Insgesamt zeigte Hanna ein schö-nes Programm mit viel mehr Spannung als im Vorjahr und so konnte auch sie ihre Bestleistung auf 28,08 Punkte steigern.
Für Hannah Worm war es der erste Wettkampf. Sie vergaß am Anfang die Präsentation und den „Start“-Ruf, insgesamt spulte sie ihr Programm aber routiniert ab. Schwierigkeiten gab es nur bei den Beugeständen, die aber für die Kinder immer eine Herausforderung sind. Hannah fuhr 13,64 Punkte aus.
Ihre Freundin Theresa Croll startete bereits zum dritten Mal und kam ebenfalls gut mit ihrem Pro-gramm zurecht, lediglich beim Rahmenstand hätte sie aufrechter stehen können. Theresa könnte sich manchmal etwas mehr zutrauen, dann würden auch die neuen Übungen endlich klappen. Theresa verbesserte ihre Bestleistung auf 11,65 Punkte.
Einen enormen Sprung hat René Kasper in den vergangenen Monaten gemacht. Obwohl er erst seit einem halben Jahr fährt, zeigte er schon so schwierige Übungen wie den Sattellenkerstand und die Kehrübungen. Zum Verhängnis wurden ihm die Beugestände und ein Sturz beim Umdrehen. Mit 29,87 Punkten konnte René seine Bestleistung mehr als verdoppeln.
Vivian Heller hat seit ihrem ersten Start beim Bezirkspokal deutliche Fortschritte gemacht. Es sind einige neue Übungen hinzugekommen und auch die Runden schafft sie inzwischen voll zu fahren. Der Sattelbeugestand sah schon sehr schön aus, der Rahmenbeugestand bereitete ihr hingegen einige Probleme. Auch Vivian konnte mit 14,91 Punkten ihre Bestleistung mehr als verdoppeln.
Für Vorjahressiegerin Janina Kasper war der Druck besonders hoch, schließlich hatte sie den Wanderpokal zweimal in Folge gewonnen und hätte ihn bei einem erneuten Titelgewinn behalten dürfen. Als derzeit beste Sportlerin des RSC hatte sie ein gewisses Polster, aber Schwierigkeiten bei den Hocken und beim Abgang vom Frontlenkerstand ließen diesen Vorteil dahin schmelzen. Janina erzielte mit 40,10 Punkten das beste Tagesergebnis und den fünften Platz.
Pia Lameyer zeigte insgesamt ein gutes Programm, auch wenn sie manchmal nicht genau wusste, welche Übung als nächstes kommen sollte. Das Programm muss Pia für die Bezirksmeisterschaft am Sonntag noch mal gut auswendig lernen, weil vorgesagte Übungen dann nicht gewertet werden. Schwierigkeiten gab es noch bei Sattellage und Rahmenbeugestand, bei allen anderen Übungen zeigte sie eine gute Haltung. Auch für Pia gab es mit 19,28 Punkten eine neue Bestleistung.
Geburtstagskind Sophie Pruß war richtig gut in Form. Sie zeigte ihre Übungen ordentlich und wackelte nur beim Frontstand freihändig in der Wechselrunde recht kräftig. Zur Belohnung gab es auch für Sophie eine neue Bestleistung von 24,80 Punkten und den dritten Platz.
Pauline Bischoff musste aus gesundheitlichen Gründen länger pausieren und hat am Donnerstag zum ersten Mal nach drei Wochen wieder trainiert. Da die Wechselrunde im Sattellenkerstand beim Training nicht klappte und dies besonders an der unverschuldeten Trainingspause lag, durfte Pauline die Übung im Wettkampf in der Runde fahren. Den Trainingsrückstand merkte man Pauline gar nicht an, mühelos fuhr sie ihr Programm und hatte am Ende sogar noch 30 Sekunden Zeit. So konnte sie sich über den zweiten Platz und die neue Bestleistung von 34,97 Punkten freuen.
Neuer Vereinsmeister wurde Felix Schulze. Auch wenn er sich im Training beschwert, dass ihm manches zu schwer ist, fällt diese Last im Wettkampf von ihm ab. Unsicherheiten gab es bei der Sattellage und beim Frontstand freihändig, diese waren aber für den Gesamtausgang nicht tragisch. Felix steigerte seine Bestleistung um fast zehn Zähler auf 31,24 Punkte.
Last but not least möchten wir allen danken, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Alle Eltern haben zum leckeren Büffet beigetragen, der Verein hat Würstchen und Brötchen ge¬sponsert. Besonderer Dank gilt natürlich den Kampfrichtern Carmen Runge, Sandra Krawietz und Verena Aßhauer sowie den spontan als Schreiber und Zeitnehmer eingesetzten Tanja & Rainer Kasper, ohne die wir die Veranstaltung nicht hätten durchführen können.





























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